Konzept

 

Motivation

 

Auf Grund meiner eigenen Situation weiss ich sehr genau, dass es in der Schweiz nicht immer einfach ist, sich als Mensch mit einer Behinderung durchs Leben zu kämpfen. Ein Leben mit einer Einschränkung bedingt viel administratives und organisatorisches Talent. Einige Entscheidungen im Leben sind schwierig alleine zu treffen.

 

Oftmals bin ich Menschen begegnet, die die Motivation nicht fanden, weiterzumachen. Dies waren nicht nur Betroffene, sondern oft auch Angehörige und Betreuungspersonen. Das gab mir den Ansporn mich zu informieren, ob und wo man eine solche Hilfestellung bekommen könnte, die einem in schwierigen Situationen unter die Arme greift. Mir wurde schnell bewusst, dass es keine Organisation oder Stiftung gibt, die einem Betroffenen oder seinen Angehörigen allumfassend weiterhelfen kann.

 

In meinem Leben habe ich bereits viel erreicht. So arbeite im öffentlichen Bereich, lebe mit Assistenz und habe mir ein gutes soziales Umfeld aufgebaut. Dieses zu erreichen, war ein steiniger Weg, der viel Kraft und Energie forderte. Mein Umfeld betont oft wie bewundernswert ich mein Leben meistere und wie viel positive Energie ich aufbringe. Mein Ziel ist es, Betroffene von dieser Energie, die sie selbst nicht aufbringen können, profitieren zu lassen.

 

Ich möchte als Vorbild fungieren. Das heißt, dass durch den Einblick in mein Leben, ein Bild gegeben wird wie es sein könnte und letztendlich auch sein kann. In der heutigen anonymen Zeit ist es kaum möglich, sich einen Einblick in das Leben einer betroffenen Person zu verschaffen. Durch diese Gelegenheit möchte ich Ängste nehmen und Ideen spenden. Es wird die Möglichkeit gegeben, Personen langfristig zu betreuen; Angepasst an die aktuelle Lebenssituation und Lebensphase. Als betroffene Person kann ich mich besser in Situationen hineinversetzen. Positives Denken, der Grundsatz, dass nichts unmöglich ist, sowie andere Perspektiven und Denkansätze liefern die Grundlage für mein Konzept.
Dabei ist natürlich auch die Bedeutsamkeit des privaten Umfeldes nicht zu unterschätzen. Meines Erachtens kann ein funktionierendes Umfeld und positives Denken oftmals mehr bezwecken als ärztliche Ratschläge. Ich wäre in meinem Leben niemals so weit gekommen, wenn ich alles geglaubt hätte, was mir gesagt worden ist. Dies bedarf einer gewissen Befreiung von gängigen Strukturen.

 

Meine positive Beeinflussung wird darauf abzielen, eine dauerhaft konstruktive und optimistische Grundhaltung bei den Betroffenen zu erreichen und infolgedessen eine höhere Zufriedenheit und Lebensqualität. Es ist niemals zu spät.

 

Ziele

 

Mein Ziel ist die Gründung einer Anlaufstelle, die sich allumfassend mit Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige befasst. Nebst der Bewältigung anfallender Datenmengen und Formularen, unterstützte ich die Menschen bei:

 

  • Grundsatzfragen bezüglich des Leben mit einer Behinderung
  • Kommunikation mit Behörden
  • Fragen zum Assistenzmodell
  • Hilfestellung für Angehörige
  • Hilfsmittelbeschaffung
  • Wohnungsumbau
  • Integration an Schulen/am Arbeitsplatz

 

Als Hilfestellung erstelle ich eine Webseite mit diversen Formularen, Informationen und einem Blog als Ort des Austausches. Den Blog von „You are never alone“ werde ich mit sozialen Netzwerken verlinken, auf ebendiesen wiederum Gruppen erstellt werden, die auch zum Informationsaustausch dienen. Da ich bei einem Beratungsgespräch sicherlich Formulare oder Firmen erwähnen werde, haben die Kunden die Möglichkeit alle Informationen und Formulare wiederzufinden. Des weiteren werde ich alle betreffenden Behörden und Hilfsorganisationen auf der Homepage verlinken. Die Homepage soll allerdings nicht als Ersatz meiner Arbeit dienen, sondern nur als unterstützendes Medium.

 

Hauptaugenmerk liegt auf der Vermittlung einer positiven Denkweise, die langfristig zu mehr Lebensqualität führen wird. Diese positive Lebenseinstellung wird eine adäquate Grundlage bieten, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

 

 

 

Zielgruppe

 

Das Augenmerk soll bei den Angehörigen liegen. Meines Erachtens bekommen Betroffene meist genug Unterstützung. Was jedoch fehlt, ist die Hilfestellung für Angehörige. Wie gehe ich als Elternteil mit einem behinderten Kind um? Daneben auch der Arbeitgeber.

 

-> Hilfestellung

 

-> Angstabbau

 

-> Konfrontation mit dem Thema

 

 

 

Ort

 

Da ich über ein eigenes Auto verfüge, habe ich die Möglichkeit, Kunden zu Hause zu besuchen. Meines Erachtens ist diese persönliche Beratung zu Hause wichtig, um genau einschätzen zu können, welche Hilfe benötigt wird. Auf Grund meiner Sprachkenntnisse (Deutsch, Französisch = Muttersprache; Englisch = verhandlungssicher) ist es für mich möglich, nahezu die gesamte Schweiz abzudecken. Fahrtkosten müssen natürlich vom Kunden übernommen werden.

 

 

 

Umsetzung

 

Ich erhoffe mir eine Festanstellung durch eine Firma/Stiftung, die mir ermöglicht, mit einer finanziellen Unterstützung, das Projekt/die Anlaufstelle „You are never alone“ zu ermöglichen.

 

Zur Umsetzung der Treffen mit den Angehörigen müsste mir ein Konferenz- und/oder ein Büroraum zur Verfügung gestellt werden. Bis dahin werde ich diese Tätigkeit von Zuhause aus ausüben.

 

Im Weiteren werde ich mich darum kümmern abzuklären, ob es eventuell möglich wäre, die Sitzungstermine über die IV oder allfällige Organisation abzurechnen. Dies ist aber sicher noch ein langer Weg.

 

 

Wirkung

 

Die Betroffenen samt ihrer Angehörigen sollen sich nicht mehr allein gelassen fühlen. Ein Leben mit Einschränkung soll nicht mühsam sein, sondern „normal“. Die Lebensweise eines behinderten Menschen wird durch „You are never alone“ vereinfacht. Als Mensch mit einer Behinderung ist das Leben genug erschwert, als das man noch Zeit aufbringen möchte, um sich mit Papierkram auseinander zu setzen. Als Angehöriger bekommt man eine Vorstellung davon, wie sein Kind den Lebensweg bestreiten kann. Ängste und Unsicherheiten gehören der Vergangenheit an.

 

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